Menschen in veränderten Bewusstseinszuständen und Koma

JEDER MENSCH IST ANSPRECHBAR

 

Kommunikation - Lebensprozessförderung - Therapie -

spirituelle Begleitung

  • "Die Zurücknahme der Lebenstätigkeit eines Menschen auf die tiefen Ebenen eines Komas ist ein aktiver Prozess"

    Prof. Andreas Zieger, Facharzt für Neurochirurgie - Rehabilitationswesen, Deutschland

  • "Das Universum der Wissenschaft gründet als Ganzes auf dem Boden der Lebenswelt, und wollen wir die Wissenschaft selbst in Strenge denken, ihren Sinn und ihre Tragweite genau ermessen, so gilt es allem voran, auf jene Welterfahrung zurückzugehen, deren bloß sekundärer Ausdruck die Wissenschaft bleibt"

    Maurice Merleau-PontyPhilosoph, Frankreich
  • "Wir gehen zwar davon aus, dass der Patient im [Wach]koma bewusstlos ist, weil wir nicht mit ihm kommunizieren können, sind uns aber darüber im Klaren, dass wir über mögliche endogene Prozesse nicht sehr viel wissen und deshalb auch nicht absolut sicher sein können, dass Erfahrungen der Umwelt bei einem Patienten im [Wach]koma ausgeschlossen sind"

    Adam Z. J. Zeman, Professor of Cognitive and Behavioural Neurology, U.K.University of Exeter

  • "Medicus curat, natura sanat" - "Der Arzt kümmert sich, die Natur heilt"

    Hippokrates, griechischer Philosoph und Arzt

  • "In früheren Zeiten waren es Schamanen und Mystiker, die das 'Land' jenseits unserer Alltagswelt betraten. Sie taten es, weil sie dafür ausersehen waren, geschult sowie geprüft wurden und einer besonderen Berufung folgten. 

    Heute werden durch die modernen medizinischen Möglichkeiten Menschen mit den fremden Erfahrungen jenes Landes konfrontiert, die in keiner Weise darauf vorbereitet sind und denen die Gesellschaft jede Unterstützung verweigert, da sie a priori die Wirklichkeit jenes Landes leugnet oder dieses Wissen zumindest nicht mehr im Schatz der unmittelbaren kulturellen und individuellen Erfahrung als Lebens-, Deutungs- und Verstehenshilfe bereithält."

    Thomas Kammerer, Theologe, Psychotraumatologe, München, www.spc-muc.de

  • "Mit Ausnahme der Patienten mit schwersten organischen Hirnschäden sind alle komatösen Menschen, die ich erlebt habe, erwacht und haben verbale Mitteilungen über mächti­ge Erfahrungen gemacht. Selbst solche mit einem ausge­dehnten organischen Hirnschaden reagierten mit nonverba­len Signalen auf die prozessorientierten Interventionen. 

    Die­jenigen jedoch, die keinen schweren Hirnschaden hatten, er­wachten und bewältigten ihre unvollendeten Aufgaben im Hinblick auf das Lernen und die Liebe. 

    Manche starben, während andere das Krankenhaus verließen und zum Leben zurückkehrten. Die meisten überschritten die gewohnten Vorstellungen von Leben und Tod, und einer von ihnen be­gab sich sogar auf eine Kreuzfahrt zu den Bahamas."

    Arnold Mindell, Gründer der prozessorientierten Komaarbeit, USA, www.aamindell.net